Guenther Wachsmuth
Wachsmuth, Guenther

Mitglied des Gründungsvorstandes der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, Leiter der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum.

*04.10.1893 Dresden (Deutschland)
†02.03.1963 Dornach (Schweiz)















Als Mitglied des Gründungsvorstandes, Schatzmeister und Sekretär der Allgemeinen Anthroposophischen

Gesellschaft widmete sich Guenther Wachsmuth seit Weihnachten 1923 den komplexen organisatorischen und finanziellen Aufgaben innerhalb der Gesellschaft, dem Bau und der Erhaltung des Goetheanum. Es ist ihm gelungen, nach dem Tode Rudolf Steiners den Bau des zweiten Goetheanum zustande zu bringen und die Gesellschaft wirtschaftlich während der schwierigen Zeit interner Auseinandersetzungen und des Zweiten Weltkrieges in ihrem Bestand zu erhalten. Zudem war er Leiter der Naturwissenschaftlichen Sektion und setzte sich energisch für die Entwicklung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und ihren Zusammenhang mit der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft ein. Neben seinen organisatorischen Leistungen ist vor allem seine Auffassung über das Verhältnis von Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft charakteristisch für eine ganze Phase anthroposophischer Arbeit.

Er wurde am 4. Oktober 1893 als zweiter Sohn eines Kinderarztes und einer charaktervollen, alles Fortschrittliche liebenden Mutter geboren. Später folgten noch ein weiterer Bruder und eine Schwester. In seinem großzügigen Elternhaus am Rande des Dresdener Stadtparks befand sich auch die väterliche Arztpraxis. Der plötzliche Tod des Vaters fiel in sein siebtes Lebensjahr und weckte ihn aus seinem Kindheitstraum in einem wohlhabenden, großbürgerlichen Milieu des 19. Jahrhunderts. Es war bestimmt durch den Großvater mütterlicherseits, Besitzer eines Dresdener Bankhauses, und machte ihn mit drei verschiedenen Lebenswelten vertraut: Im Stadthaus herrschte der Stil des Bankherren und Konsuls mit allen Facetten des gesellschaftlichen, repräsentativen Gehabes, in dem die Kinder sich wohlerzogen zu benehmen hatten. Die Wochenenden verbrachte man auf dem Landsitz über dem Elbtal, die Kinder spielten in der ausgedehnten Parkanlage. Längere Ferienzeiten führten auf das weiter entfernte Landgut Ussmannsdorf an der westlichen Grenze Schlesiens; hier konnten die Kinder sich frei austoben, halfen bei der Ernte, bei den Geburten von Jungtieren, lernten Reiten und Jagen, waren Teil einer gesunden Lebensgemeinschaft von Menschen, Tieren und Pflanzen in einer traditionsreichen Kulturlandschaft.

Die Erziehung der Kinder lag seit dem Tod des Vaters allein bei der Mutter. Von allem Neuen begeistert, probierte sie das jeweils Fortschrittlichste in Erziehung und Gesundheit an ihnen aus, förderte aber zugleich eine ausgezeichnete Bildung und Weltoffenheit. Nach der ersten Schulzeit in Dresden wurde Wachsmuth 1908 nach Glarisegg in die Schweiz und anschließend in das Landschulheim Wickersdorf in Saalfeld geschickt. Im Herbst 1912 legte er in Langensalza das Abitur ab und nach einer Ägyptenreise mit seiner Mutter folgten zwei Semester Studium in Oxford. Seine Mutter heiratete erneut und zog nach München, wo er 1913/14 sein Jurastudium fortsetzte.

Mit Kriegsausbruch im August 1914 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger und wurde bei seinem Einsatz in Russland auf einem Patrouillienritt durch den Säbelhieb eines Kosaken am linken Arm verletzt, der nie wieder voll bewegungsfähig wurde. Als Ordonnanzoffizier entdeckte er seine Fähigkeiten in der Bewältigung schwieriger organisatorischer Aufgaben. Nach dem Krieg nahm er sein Studium in München wieder auf und schloss 1919 mit der Promotion in Würzburg ab.

Die von ihm sehr verehrte Mutter war 1902 in die Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft eingetreten und 1912/13 Rudolf Steiner in die Anthroposophische Gesellschaft gefolgt. Weihnachten 1919 schickte sie ihn zu einem Gespräch mit Rudolf Steiner – dieses erste Gespräch entzündete seine ganze Begeisterungskraft. Er kam gerade in eine sozial-orientierte Auf- und Umbruchsstimmung der anthroposophischen Bewegung. Im März 1920 wurde in Stuttgart der „Kommende Tag“ begründet. Im selben Jahr fand vom 26. September bis 16. Oktober als Eröffnungsveranstaltung im großen Saal des ersten Goetheanum der erste Hochschulkurs statt. Rudolf Steiner hielt den Zyklus „Grenzen der Naturerkenntnis“ (GA 322). Wachsmuth war gleich überall tatkräftig dabei. Am 8. November bekam er von Rudolf Steiner den Auftrag, zusammen mit Karl Heyer bis zum nächsten Morgen einen Aufruf für eine Dreigliederungsaktion in Oberschlesien vorzubereiten. Um besser verfügbar zu sein, siedelte er noch im Dezember 1920 von München nach Stuttgart und im April 1921 nach Dornach um. Im Sommer 1921 begründete er zusammen mit Ehrenfried Pfeiffer das Forschungslaboratorium am Goetheanum in den Kellerräumen des Glashauses. Er befasste sich mit Arbeiten zu den ätherischen Bildekräften in Kosmos, Erde und Mensch und bereitete eine Publikation vor. Ein Jahr später gab Rudolf Steiner Wachsmuth und Pfeiffer Aufgaben zu ersten Versuchen mit den Präparaten für die Landwirtschaft.

Eine entscheidende Wende für Wachsmuth brachte der Brand des ersten Goetheanum. Er kam Rudolf Steiner viel näher, wurde ihm wie ein persönlicher Assistent. Er besorgte ihm Literatur, organisierte seine Reisen und begleitete ihn, sorgte umsichtig für seinen Schutz und setzte sich 1923 aktiv für den Wiederaufbau des Goetheanum ein. Rudolf Steiner lernte Wachsmuths Fähigkeiten und Energie kennen und schätzen und schlug den gerade 30-Jährigen bei der Begründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft an der Weihnachtstagung 1923/24 als Vorstandsmitglied, Schatzmeister und Sekretär vor. Wachsmuth erfüllte die ihm übertragenen Aufgaben in den folgenden Jahrzehnten bis zu seinem Lebensende mit unbedingtem Einsatz, organisatorischem Geschick und einer nie erlahmenden Initiativkraft. Dabei spielte sein gewandtes und aufgeschlossenes soziales Wesen eine verbindende Rolle, zuerst in einer gewissen Nähe zu Ita Wegman und Elisabeth Vreede, seit den späten 20er-Jahren in einer zunehmenden Verbundenheit mit Albert Steffen. Guenther Wachsmuth starb am 2. März 1963 nach einjährigem schweren Leiden in seinem 70. Lebensjahr, wenige Monate vor Albert Steffen.

Aus entwicklungsgeschichtlicher Sicht erscheinen die organisatorischen, sozialen und ökonomischen Leistungen Wachsmuths weniger aufschlussreich als seine Forschungsfragen und Publikationen. Sie lassen exemplarisch eine Jahrzehnte währende Phase der anthroposophischen Bewegung verständlich werden, vor allem im Hinblick auf das Verständnis der Anthroposophie als Geisteswissenschaft und ihr Verhältnis zur Naturwissenschaft.

Die Verantwortung für die Naturwissenschaftliche Sektion übertrug ihm Rudolf Steiner mit den Worten: „[...] durch die Naturwissenschaftliche Sektion soll erwiesen werden, wie echte Naturerkenntnis nicht in Widerspruch, sondern in vollem Einklang mit Anthroposophie steht. Mit dem demnächst von ihm erscheinenden Buche hat Dr. G. Wachsmuth sich als rechter Leiter dieser Sektion erwiesen.“ (GA 260a, S. 111)

Um sein wissenschaftliches Anliegen zu verstehen, ist ein Blick auf Wachsmuths Zeit- und Lebenssituation nötig, die in seinem ersten Buch, auf das sich Steiner bei der Weihnachtstagung bezieht, symptomatisch zur Geltung kommt. Der Titel des Buches lautete „Die ätherischen Bildekräfte in Kosmos, Erde und Mensch. Ein Weg zur Erforschung des Lebendigen“. Es handelt sich aber weniger um das methodische Aufzeigen eines Weges in einzelnen Schritten, als um einen begeisterungserfüllten Versuch, nach den Angaben Steiners ein System der Bildekräfte-Lehre aufzustellen, das eine Grundlage bilden sollte für die praktische Erprobung von Versuchsanordnungen. In der Begründungszeit des Forschungslaboratoriums am Goetheanum konzentrierte man sich auf Versuche, die die Wirkungen von ätherischen Bildekräften nachweisen sollten, und entdeckte u. a. die „empfindlichen Kristallisationen“ mit Kupferchlorid. Diese Forschungstätigkeit im Laboratorium wurde durch Ehrenfried Pfeiffer und seine Mitarbeiterinnen geleistet.

Wachsmuth bewegte die Frage, wie man aus Pflanzen Ätherkräfte freisetzen kann, um beispielsweise das Fliegen nicht aus den Kräften des Verbrennungsmotors, sondern nach dem Vorbild der Schmetterlinge aus solchen freigesetzten ätherischen Kräften entwickeln kann. Weit mehr interessierte er sich aber für die Weltsicht, die dann eventuell zu neuen Experimenten Anlass geben konnte. Er beabsichtigte die „Darstellung eines naturwissenschaftlichen Weltbildes auf geisteswissenschaftlicher Grundlage [...] mit dem wir Menschen des 20. Jahrhunderts leben können“ (Wachsmuth ²1926, S. 5).

Im allgemeinen Verständnis diente Naturwissenschaft damals – anders als heute – viel mehr als Grundlage zur philosophischen Bewältigung anstehender Lebensprobleme, aber auch zum Begründen eines neuen Lebensstiles durch eine Jugend, die das herrschende materialistische Weltbild und die alten Traditionen infrage stellte. „[...] die neue, heranwachsende Generation stemmt sich mit der Energie des um sein Leben kämpfenden Menschen gegen das Eingespanntwerden in eine Zeitströmung, deren chaotische, katastrophale Wirklichkeit durchweg ein Ergebnis der wissenschaftlichen Gedankenwelt [...] vor allem der letzten Jahrzehnte wurde“, schreibt Wachsmuth in seinem Vorwort (ebd., S. 1). Er war ergriffen und bewegt von dem Aufbruch der Jugend in der damaligen Zeit, obwohl er selbst nicht aus der so genannten Jugendbewegung hervorgegangen war.

Es ging ihm darum, Phänomene der Naturerkenntnis so darzustellen, dass man mit westlichen und östlichen Menschen gleichzeitig darüber diskutieren kann. Das war es offenbar, was die meisten Menschen – auch und vor allem in anthroposophischen Kreisen – begeisterte: „[...] wir wollen eine neue Art der Weltanschauung mit einem neuen inneren Stimmungsgehalte verknüpfen, der uns bei der wissenschaftlichen Erforschung des Lebendigen und des Toten von Anbeginn durchdringen und begleiten soll.“ (Ebd., S. 3) Es war die Bemühung, Wissenschaftliches und Religiöses miteinander zu verbinden. Dabei wurden Ergebnisse der bisherigen Forschung zugrunde gelegt und als Werkzeug gebraucht. In der Physik war damals noch von einem Äther die Rede. Daran anknüpfend führt Wachsmuth aus: „Dass man den Äther so anschauen muss, dass seine Art und Wirksamkeit nicht nur durch zahlenmäßige Angaben, Messungen und Berechnungen gekennzeichnet wird, sondern auch durch ebenso objektiv erfassbare Qualitäten, die sich aber jeder letzten Endes nur auf mathematische Begriffe zurückführbaren Betrachtungs- und Denkart entziehen.“ (Ebd., S. 19)

Ergebnisse der Geisteswissenschaft werden als berechtigte Hypothesen eingeführt, weil sie nach Ausbildung der entsprechenden Organe als Forschungsresultate einer Naturerkenntnis der Zukunft ebenso exakt und methodisch eingereiht werden müssen wie die Realitäten der den physischen Sinnesorganen zugänglichen Wahrnehmungswelt. Man soll erkennen, wie das Einführen geisteswissenschaftlicher Forschungsergebnisse, beispielsweise über die Ätherarten, „weitgehendere Möglichkeiten bietet, die Phänomene der physisch-sinnlichen Welt widerspruchslos zu erklären, ja auch solche Phänomene verstehen zu können, deren Erfassung mit den Mitteln der bisherigen Hypothesen nicht möglich war, zum Beispiel die Lebensvorgänge!“ (ebd., S. 21).

Obwohl Wachsmuth alle einschlägigen Kurse zur Naturwissenschaft von Rudolf Steiner mit Interesse begleitete und die Erkenntnisse auf seine Weise verarbeitete, hat er vermutlich nicht versucht, seinen meditativen Übungs- und Schulungsweg mit einem naturwissenschaftlich beobachtenden Erkenntnisweg innerlich zusammenzubringen. Ein Beispiel dafür ist die Art, wie er die für die Ätherarten von ihm selber aufgestellten Symbolformen direkt auf Gestaltungen in den Naturreichen bezog. Rudolf Steiner hat immer wieder gezeigt, wie es noch um etwas anderes geht, d. h. wie es über den phänomenologischen Ansatz Goethes nur möglich ist, zu einem Erkennen des Geistigen aufzusteigen, wenn der Beobachter sein eigenes Verhältnis zur jeweiligen Erscheinung in die Besinnung mit einbezieht. Vielleicht hat Steiner in dieser Hinsicht die Möglichkeiten der meisten Anthroposophen und besonders der Wissenschaftler überschätzt. In der damaligen Zeit neigten diejenigen Menschen, die sich zur Anthroposophie hingezogen fühlten, eher dazu, die Naturwissenschaft ganz beiseite zu schieben, während die wissenschaftlich Geschulten Probleme hatten, den geisteswissenschaftlichen Zugang auf ihrem Gebiet zu finden. Man war aber allgemein vorwiegend damit beschäftigt, mit Systemen eine verstandesmäßige Übersicht über die Fülle der geisteswissenschaftlichen Inhalte zu bekommen. Man stellte z. B. Tabellen her, um sich den Ablauf der in der „Die Geheimwissenschaft im Umriss“ geschilderten Geschehnisse übersichtlich zurechtzulegen und auch mit den Erkenntnissen der Geologie in Übereinstimmung zu bringen. Dafür fanden sich viele Hilfen in den Schriften Wachsmuths.

Es ist bewundernswert, was er alles an wissenschaftlicher Literatur zusammengetragen hat und wie er darin Ansatzpunkte fand, Angaben Steiners über alle Gebiete des Lebens zu bestätigen und in ein Bild zu bringen. Wachsmuths spätere Bücher sind weitere, durch neuere Literatur ergänzte und auf bestimmte Gebiete weiter ausgedehnte Ausführungen der im ersten Buch veranlagten Themen. All dies schaffte bei vielen Wissenschaftlern und Laien ein erstes Vertrauen in die Vereinbarkeit von Natur- und Geisteswissenschaft. Kritische Auseinandersetzungen wie die heftigen Dispute über die ätherischen Bildekräfte mit Ernst Marti bildeten eine Ausnahme. Sie gingen weniger von Selbsterfahrenem als vielmehr von Interpretationen von Steiner-Texten aus und hatten insofern einen scholastischen Stil.

Die tiefe Verehrung für Rudolf Steiner und die ständige Wahrnehmung seiner persönlichen Ausstrahlung gestatteten Wachsmuth – wie vielen Menschen aus Steiners Umgebung und auch der nachfolgenden Generation – offenbar nicht, in sich selbst den Ansatz für das Erkennen des Geistigen und dessen Zusammenhang mit den Sinneserscheinungen zu suchen, geschweige denn zu finden. Vermutlich bildeten auch Vorstellungen, die man sich vom Schauen des Geistigen machte, Hindernisse. Diese Probleme tauchen auch heute immer dort auf, wo es um das Verständnis der Anthroposophie als Erkenntnisweg oder als Wissenschaft und deren Bedeutung für das Leben der Zukunft geht. Die Bemühung, das durch Naturwissenschaft Unerklärbare mit Beweisführungen erklären zu wollen, in denen geisteswissenschaftliche Erkenntnisse wie naturwissenschaftliche behandelt werden, leistet vielen Irrtümern Vorschub. Als Irrtum erwies sich auch, dass „Ätherkräfte freigesetzt“ und wie physikalische Kräfte frei gehandhabt werden könnten. Beispielsweise wurden ja die so genannten bildschaffenden Methoden wie die Pfeiffer´schen Kristallisationen ursprünglich zum Nachweis solcher freigesetzten Ätherkräfte gesucht. Nach und nach stellte sich jedoch heraus, dass in ihnen Bilder von stoffimmanenten Zusammenhängen erscheinen, für deren Sinnzusammenhang mit den Ausgangssubstanzen und deren Entstehungsweise man erst methodisch anhand genauer Beobachtungen die geistigen Wahrnehmungsorgane auszubilden hat.

Einer ersten und zweiten Generation anthroposophischer Arbeit lag es aus den Zeitbedingungen heraus weniger nahe zu begreifen, dass es bei der Erkenntnis von Zusammenhängen nicht um Erklärungen von Erscheinungen durch hinzugefügte Gedanken geht, sondern um eine denkende Anschauung der in der Sache (Erscheinung) liegenden Zusammenhänge selbst. Diese Zusammenhänge sind das Geistige, das die Wirklichkeit des Angeschauten ausmacht und für das sich durch die entsprechende Schulung Organe bilden lassen, die in immer tiefere Dimensionen vordringen.

Jochen Bockemühl


Werke: Die ätherischen Bildekräfte in Kosmos, Erde und Mensch. Ein Weg zur
Erforschung des Lebendigen, Stuttgart 1924, Dornach ²1926; Die ätherische
Welt in Wissenschaft, Kunst und Religion. Vom Weg des Menschen zur
Beherrschung der Bildekräfte, Dornach 1927; Die Reinkarnation des Menschen
als Phänomen der Metamorphose, Dornach 1935, ²1983; Bilder und Beiträge
zur Mysterien- und Geistesgeschichte der Menschheit, Dresden 1938; Die
Geburt der Geisteswissenschaft, Basel 1941, danach: Rudolf Steiners
Erdenleben und Wirken, Dornach ²1951, ³1964; Bibliographie der Werke
Rudolf Steiners, Dornach 1942; Erde und Mensch. Ihre Bildekräfte,
Rhythmen und Lebensprozesse. Grundlinien einer Meteorobiologie der
Naturreiche, Kreuzlingen 1945, Dornach 4. Aufl. 1980; Keplers
Weltgeheimnis (D), Dornach 1946; Arche Noah (D), Dornach 1948; Die
Entwicklung der Erde. Kosmogonie und Erdgeschichte, ein organisches
Werden, Dornach 1950, ²o. J.; Werdegang der Menschheit. Kosmische
Evolution, Erdenverkörperung, Völkerwanderung, Geistesschulung, Dornach
1953, ²1973; Die Teilung der Erde (D), Dornach 1954; Kosmische Aspekte
von Geburt und Tod. Beiträge zur Karmaforschung, Dornach 1956, ³1990;
Erzengel im Konzil (D), Dornach 1961; als Herausgeber: Gäa Sophia.
Jahrbuch der Naturwissenschaftlichen Sektion der Freien Hochschule am
Goetheanum, Bd. I–VI, Dornach/Stuttgart/Basel 1926–32; Goethe in unserer
Zeit. Rudolf Steiners Goetheanismus als Forschungsmethode, Dornach 1949;
Beiträge zur Substanzforschung, Dornach 1952; als Übersetzer: Bulwer-
Lytton, E.: Vril oder die Menschheit der Zukunft, Stuttgart 1922, Dornach,
²1958; Beiträge in Sammelwerken; Übersetzungen ins Englische,
Französische, Italienische und Norwegische erschienen; zahlreiche Beiträge
in N, G, weitere in AGB, Ai, BeH, DD, Na, Sv, V.
Literatur: Bessenich, F.: Erinnerungen an Guenther Wachsmuth; Hiebel, F.:
Gedenken an Guenther Wachsmuth, in: N 1963, Nr. 12; von Grone, J.: Zum
Tode von Guenther Wachsmuth, in: MaD 1963, Nr. 65; von Wistinghausen,
A.: Für Dr. Guenther Wachsmuth, in: N 1963, Nr. 16; Husemann, G.:
Guenther Wachsmuth zur Erinnerung, in: G 1963, Nr. 39, auch in: BeH 1963,
Nr. 5; Knauer, H.: Gedenkworte für Dr. Guenther Wachsmuth, in: N 1964,
Nr. 39; Hagemann, E.: Bibliographie der Arbeiten der Schüler Dr. Steiners,
o. O. 1970; Pappacena, E.: Di alcuni cultori della Scienza dello Spirito, Bari
1971; Steffen, A.: Geistesschulung und Gemeinschaftsbildung, Dornach
1974; Schöffler 1987; Deimann 1987; GA 260a, ²1987; Lindenberg, Chronik
1988; Kühne, W.: Die Stuttgarter Verhältnisse, Schaffhausen 1989; Unger,
G.: Guenther Wachsmuth, in: MiN 1991, Sd. 1; GA 259, 1991; Schöffler, H.
H.: Zu Guenther Wachsmuths 100. Geburtstag, 1993; GA 260, 5 1994;
Schöffler, H. H.: Guenther Wachsmuth. Ein Lebensbild; Dornach 1995; von
Plato, B., Werner, U. u. a.: Guenther Wachsmuth, in: MNS 2000, Nr. 6;
Koepf, H., von Plato, B.: Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise im 20.
Jahrhundert, Dornach 2001.




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