Carl Unger
Unger, Carl

Maschinen-Ingenieur.

*28.03.1878 Bad Cannstatt (Deutschland)
†04.01.1929 Nürnberg (Deutschland)

















Carl Unger gehörte zu den bedeutendsten Pionieren der anthroposophischen Bewegung. Als direkter Schüler und Mitarbeiter Rudolf Steiners brachte er wertvolle Beiträge zu den wissenschaftlichen Grundlagen der Anthroposophie hervor, er war zudem wesentlich an der Begründung und Entfaltung der Anthroposophischen Gesellschaft beteiligt.

Carl Theodor Unger wurde in eine jüdische Kaufmannsfamilie mit gelehrter Tradition hineingeboren: Sein Großvater war der Erfurter Mathematik-Professor Ephraim Salomon Unger (1789–1870), sein Vater der Bankier Julius Saul Unger (1837–1909). Die Mutter Henriette Elise, geb. Mannheimer (1851–1932), war ebenfalls jüdischer Abstammung. Unger war das dritte Kind, die beiden Schwestern Paula und Ella waren älter und der Bruder Otto jünger. Später kam noch ein Pflegekind dazu.

Die weltanschauliche Orientierung der Eltern war areligiös auf naturwissenschaftlich-agnostischem Untergrund. Die Mutter sorgte für die musikalische Erziehung der Kinder, sie bekamen gute Bücher zu lesen und durften zu Hause nicht breit schwäbisch sprechen.

Die Liebe zur Musik führte Unger 1892 in das Haus des vor kurzem über Hamburg aus Südamerika nach Cannstatt gezogenen Adolf Arenson, eines Musikers aus Berufung. Er empfing einen starken Eindruck von dieser Persönlichkeit; in kurzer Zeit verband ihn mit Arenson eine tiefe Freundschaft, trotz des Altersunterschieds von 23 Jahren. 1895 fragte Unger Arenson nach dessen Weltanschauung und wurde zum ersten Mal mit der Lehre von der Wiederverkörperung konfrontiert. Er konnte sie jedoch erst akzeptieren, nachdem er nach langem Nachdenken über mehrere Monate hindurch sich selbstständig klar gemacht hatte, dass sie dem naturwissenschaftlichen Weltbild nicht widerspricht. Von da an traten beide Freunde in einen regen Gedankenaustausch über weltanschauliche Fragen.

Unger besuchte in Cannstatt die Grundschule, dann das humanistische Gymnasium, das er 1896 mit dem Abitur verließ. Danach hielt er sich mehrere Monate bei Verwandten in der Nähe von London auf. Während des sich anschließenden einjährigen Militärdienstes wurde er von einem Kameraden versehentlich durch eine in seinem Herzbeutel stecken gebliebene Kugel lebensgefährlich verletzt. Er rechnete mit dem Tod und sah bewusst der Gelegenheit ins Auge, seine Anschauungen über das Leben nach dem Tode zu überprüfen. Wie durch ein Wunder wurde Unger ein neues Leben geschenkt.

Im Herbst 1898 begann er an der Königlich-Technischen Hochschule in Stuttgart das Studium des Maschinenbaus. Seine Dissertation widmete er dem Thema der „Entwicklung der Zementforschung – nebst neuen Versuchen auf diesem Gebiet“; die Promotion erfolgte am 27. Juli 1904.

Durch seinen späteren Schwager, den Maler Hans Weißhaar, kamen Unger und Arenson zum ersten Mal mit der Theosophie und der Theosophischen Gesellschaft in Berührung. Im Oktober 1903 wurde er Mitglied der Theosophischen Gesellschaft. Die erste Begegnung Ungers mit Steiner fand anlässlich einer beruflichen Reise nach Berlin im Februar 1904 statt. Im Auftrag seiner theosophischen Arbeitsgruppe sollte er den neuen Generalsekretär der deutschen Sektion (seit 1902) um ein Lebenszeichen bitten. Für den Abend wurde Unger in einen Vortrag Steiners eingeladen, der auf ihn einen nachhaltigen Eindruck machte. Er erkannte: Hier steht ein Schauender und Wissender.

Kurz nach dem Erscheinen der „Theosophie“ Rudolf Steiners rang Unger Seite um Seite, Satz um Satz mit diesem Werk. Hier liegt die Keimzelle einer gründlichen Erarbeitung der Anthroposophie als Geisteswissenschaft. Ausgehend von den Kräften des gewöhnlichen Bewusstseins wurde das reine Denken als Instrument des Verstehens der Erkenntnisresultate Steiners erübt. Ende 1904 wurde Unger Mitglied der durch Steiner geleiteten Esoterischen Schule und damit auch sein persönlicher Geistesschüler.

Die Gründung einer eigenen Firma, einer Werkzeugmaschinenfabrik zur Herstellung von Präzisionsschleifmaschinen, erfolgte am 1. Oktober 1906 mit Mitteln seines Vaters. Von Anfang an verfolgte Unger das bewusst gesetzte Ziel, finanziell unabhängig zu werden sowie innerlich frei zu sein und Zeit für die Erarbeitung der Anthroposophie zu haben. Unger konstruierte viele der Maschinen selbst und besaß zwei Patente von Erfindungen, die in seiner Firma gemacht wurden. Dank seines organisatorischen Geschicks, seiner technischen Kompetenz sowie seiner menschlichen Führungsqualitäten hatte die Firma bald einen ausgezeichneten Ruf.

1907 heiratete Unger die Tochter seines Freundes, Auguste Arenson, ihnen wurden vier Kinder geboren.

Im Mai 1907 fand der Münchner Kongress der Theosophischen Gesellschaft statt, für den Unger von Steiner aufgefordert wurde, einen Vortrag zu halten. Er trug das Ergebnis der vergangenen Zweigarbeit vor, den Umgang mit der „Theosophie“ als Weg der praktischen Selbsterkenntnis: „Ein Weg der theosophischen Weltanschauung“. Von da an wurde Unger von vielen Zweigen in Deutschland und der Schweiz zu Vorträgen eingeladen. 1907–13 war er oft auf Vortragsreisen und hielt mehrere hundert Vorträge.

Steiner schätzte Ungers gründliche und besonnene Erkenntnisarbeit außerordentlich. Er hat wohl über keinen anderen wissenschaftlichen Mitarbeiter so oft und über längere Zeit seine Hochachtung kundgetan. So sagte er bereits in einem Vortrag am 17. August 1908 in Stuttgart: „([...] Sie werden) empfinden, dass es eine große Wohltat ist, wenn gerade innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft Bestrebungen auftauchen, die in allerbestem Sinne auf eine Ausarbeitung der erkenntnistheoretischen Prinzipien hinzielen. Und wenn wir gerade hier in Stuttgart einen Arbeiter auf diesem Gebiete von außerordentlicher Bedeutung haben (Dr. Unger), so ist das als eine wohltätige Strömung innerhalb unserer Bewegung zu betrachten.“ (GA 35, S. 93f)

1908 trat Unger in den Vorstand der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft ein und wurde so zu einem wichtigen Mitstreiter in den bereits schwelenden Auseinandersetzungen mit der Führung der Theosophischen Gesellschaft.

1911 erschien eine der originellsten Arbeiten Ungers, die „Gedanken zur Philosophie des Widerspruchs“, wo er auf eigenständige Weise eine philosophisch-logische Ableitung der Wesensgliederung des Menschen darstellt. Die anorganisch-mineralische Welt existiert im Bereich des Nebeneinander: Jeder Begriff schließt das ihm Andere aus (Logik des Raumes). Die pflanzliche Lebenswelt lebt im Bereich des Nacheinander: Jeder Begriff schließt das ihm Andere ein (Logik des Werdens). Die Tierwesenswelt lebt im Bereich des Gegeneinander: Jeder Begriff wirkt durch das ihm Andere (Logik der Innerlichkeit). Das Ich des Menschen lebt im Bereich der unmittelbaren Schöpferkraft: Das Ich schafft sich selbst aus dem ihm Anderen (Logik der Freiheit).

Nach langen Auseinandersetzungen mit der Leitung der Theosophischen Gesellschaft, die 1913 mit dem Ausschluss der Deutschen Sektion unter der Leitung Steiners kulminierten, kam es um die Jahreswende 1912/1913 zur Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft, in deren Zentralvorstand Carl Unger zusammen mit Marie von Sivers ( Marie Steiner) und Michael Bauer gewählt wurde. Er blieb in diesem Vorstand bis kurz vor seinem Tod 1929. Zur Verteidigung Steiners und der neu gegründeten Gesellschaft publizierte er die mit einem ausführlichen Dokumentenanhang versehene Schrift „Wider literarisches Freibeutertum! Eine Abfertigung des Herrn Dr. Hübbe-Schleiden“ (1913). Bis in den Winter 1913/14 hinein erfolgten vielfache Reisen für den Aufbau und die Einrichtung der Anthroposophischen Gesellschaft.

Auf der ersten Generalversammlung im Januar 1914 in Berlin bot Unger Steiner seine Mitarbeit für den Dornacher Bau (später: Goetheanum) an. Schon in den ersten Monaten des Bauens hatten sich in der Bauleitung schwerwiegende Differenzen ergeben, die dazu führten, dass Steiner kurz darauf dieses Angebot Ungers schweren Herzens annehmen musste, obwohl er wusste, dass dessen Arbeit für die Anthroposophische Gesellschaft notwendigerweise darunter leiden würde. Von da an bis September 1915 widmete Unger mindestens die Hälfte seiner Zeit der administrativen Leitung des Dornacher Baues.

In ihrem gemeinsam verfassten Testament vom 18. März 1915 setzten Rudolf Steiner und Marie Steiner Carl Unger als ihren Testamentsvollstrecker ein. Im Falle des gleichzeitigen Todes der beiden Erblasser wurde ihm auch die Verfügung über den schriftstellerischen Nachlass Steiners übertragen.

Angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage nach dem Ende des Ersten Weltkriegs sowie als Grundlage zur Einführung der von Steiner konzipierten Dreigliederung des sozialen Organismus entwickelte Unger zusammen mit Emil Molt und anderen Industriellen die Idee einer Industrie-Treuhandorganisation. Diese sollte vor allem die Umstellung von der Kriegs- zur Friedensproduktion beschleunigen und die Arbeitslosigkeit auffangen. Die Idee leuchtete vielen Vertretern von maßgebenden Behörden, von der Industrie sowie von Arbeiterverbänden ein. Die benötigten Garantien für die großen Finanzmittel kamen überraschend schnell zusammen. Dann allerdings machte man den Fehler, eine Großbank mit der Abwicklung der Finanztransaktionen zu beauftragen; diese Bank wollte die Sache selbst in die Hand nehmen und damit wurde aus einer volkswirtschaftlich und sozial geprägten Initiative eine rein finanztechnische Konstruktion, die zum Scheitern verurteilt war.

Anfang des Jahres 1919 legte Steiner den „Aufruf an das deutsche Volk und an die Kulturwelt“ vor, der nach kurzer Zeit von vielen tausend Menschen befürwortet wurde. Im April wurde der „Bund für Dreigliederung des sozialen Organismus“ begründet, mit Carl Unger, Emil Molt und Wilhelm von Blume im Vorstand. Unger setzte sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für die Verbreitung der Idee der Dreigliederung ein. Er war zusammen mit den genannten Personen und Hans Kühn, Emil Leinhas, Max Benzinger und Theodor Binder Mitglied des Arbeitsausschusses dieses Bundes. Als einer der Ersten überschrieb Unger seine gut gehende Fabrik, die damals 120 Menschen beschäftigte, der bald darauf gegründeten Gesellschaft „Der Kommende Tag AG“, einer nach Ideen Steiners gestalteten Assoziation verschiedenster Wirtschaftsunternehmen.

Anfang der 20er-Jahre begannen die von jungen Wissenschaftlern angeregten Anthroposophischen Hochschulkurse am Goetheanum, in verschiedenen Städten Deutschlands und Hollands. Unger wirkte von Anfang an bei fast allen diesen Veranstaltungen mit. Steiner legte großen Wert auf Ungers Mitarbeit, wie folgender Bericht über den Hochschulkurs in Den Haag zeigt: „Dr. Carl Unger ist seit vielen Jahren der eifrigste, hingebungsvollste Mitarbeiter in der anthroposophischen Bewegung. [...] Frühzeitig sah Dr. Unger, dass Anthroposophie vor allem einer strengen erkenntnistheoretischen Begründung bedarf. [...] Unger ist nicht Dialektiker, sondern Beobachter der empirischen Erkenntnis-Tatbestände.“ (GA 82, S. 24 f)

Unger war Vertreter einer streng auf philosophisch-wissenschaftliche Weise begründeten Auseinandersetzung mit den zentralen Inhalten der Anthroposophie. Mit dieser Grundhaltung geriet er ungewollt in einen Gegensatz sowohl zu der nach sichtbaren Taten und schnell umsetzbaren Einsichten drängenden jungen Generation, wie mit den einen alten mystizistisch-theosophischen Stil pflegenden Anthroposophen. In seiner bescheidenen Art machte Unger den „jungen Doktoren“ Platz und ließ sie einen großen Teil der anthroposophischen Arbeit in Deutschland, insbesondere in Stuttgart, bestreiten. Dennoch wurde der Gegensatz immer größer und spitzte sich Ende 1922 immer mehr zu. Ungers Leitung der Anthroposophischen Gesellschaft wurde infrage gestellt. Viele meinten, dass die Probleme der schnell gewachsenen Gesellschaft nur mit seinem Abgang gelöst werden könnten, und sahen nicht, dass die Anthroposophische Gesellschaft in ihrer damaligen Form weitgehend durch seine Verdienste überhaupt noch existierte. Rudolf und Marie Steiner da-gegen unterstützten ihn und Unger intensivierte seine energische anthroposophische Grundlagenarbeit trotz mannigfaltiger Demütigungen.

Seit Februar 1923 war Unger geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes der neu gegründeten Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland (deutsche Landesgesellschaft). In dieser Funktion nahm er an der Weihnachtstagung 1923/24 zur Neubegründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach teil. Danach war Unger fast jedes Wochenende in Dornach. Er half mit bei der Auflösung der gescheiterten „Der Kommende Tag AG“ und der „Futurum AG“. Unger kaufte seine Firma wieder zurück.

1924 wurde er von Steiner zum autorisierten Goetheanum-Redner ernannt.

Nach dem Tode Steiners am 30. März 1925 teilte Unger mit Marie Steiner die Auffassung, dass die Anthroposophische Gesellschaft und die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft nicht in derselben Form weitergeführt werden könnten wie bisher. Er setzte sich für eine Neubesinnung ein, so unter anderem auch für eine Veröffentlichung der Nachschriften der „Klassenstunden“, der von Steiner im Jahre 1924 gehaltenen Stunden für die Erste Klasse der Freien Hochschule. Zur Konsolidierung der zentralanthroposophischen Arbeit wandte sich Unger den „Anthroposophischen Leitsätzen“ Steiners zu (GA 26). Er bearbeitete sie mit der ihm eigenen Gründlichkeit und begrifflichen Klarheit und gab einen Rundbrief heraus. Diese Rundbriefe erschienen in teilweise überarbeiteter Form 1930 unter dem Titel „Aus der Sprache der Bewusstseinsseele“ und erlebten bisher vier Auflagen.

In den innergesellschaftlichen Auseinandersetzungen nach Rudolf Steiners Tod setzte sich Unger vehement für die Anerkennung des rechtsgültigen Testamentes Steiners aus dem Jahre 1915 ein, in welchem Marie Steiner als alleinige Erbin des gesamten Nachlasses vorgesehen war. Von einigen prominenten Mitarbeitern der anthroposophischen Bewegung, so insbesondere von Walter Johannes Stein, wurde dieses Testament aufgrund der neuen Verhältnisse nach der Neubegründung der Anthroposophischen Gesellschaft als ungültig erachtet. Der Nachlass Steiners sollte der Gesellschaft gehören, nicht einer Privatperson. Diese Auseinandersetzungen spitzten sich im Laufe der Zeit so zu, dass Unger aus Protest gegen die Weigerung Steins, seine Forderungen zurückzuziehen oder aber aus dem Vorstand der Deutschen Landesgesellschaft auszutreten, am 2. Januar 1929 aus diesem Vorstand und aus der Landesgesellschaft austrat – zwei Tage vor seinem gewaltsamen Tod.

Am 4. Januar 1929 fuhr Unger nach Nürnberg, um einen Vortrag mit dem Titel „Was ist Anthroposophie?“ zu halten. Kurz vor Beginn des Vortrages wurde er von einem geistesgestörten Menschen, Wilhelm Krieger, durch drei Schüsse getötet.

Emil Molt beschrieb Unger in einem Nachruf: „Äußerlich erschien Unger nüchtern, wortkarg und oft verschlossen. Erst bei näherer Berührung öffnete sich der sonst in sich gekehrte Mann und zeigte, dass der kühle Denker unter der Decke ein warmes Herz verbarg. Beim rein menschlichen Verkehr offenbarte sich eine zarte und weiche Natur, die man hinter seiner ernsten Lebensart nicht vermutet hätte.“ (Molt 1929, S. 29)

Renatus Ziegler


Werke: Entwicklung der Zement-Forschung nebst neuen Versuchen auf diesem Gebiet, Stuttgart 1904; Die Grundlehren der Geisteswissenschaft auf erkenntnistheoretischer Grundlage, Bd. I/II, Berlin 1910/o.J., Stuttgart ³1968; Das „Ich“ und das Wesen des Menschen, Berlin 1910; Wider literarisches Freibeutertum!, Berlin 1913; Theosophische Lebenskräfte, Berlin 1913; Die Autonomie des philosophischen Bewußtseins, Stuttgart 1921; Prüfungen des Denkens, Fühlens, Wollens, o. A., ²1929; Esoterisches, Dornach 1929; Die drei letzten Zweigvorträge, Stuttgart 1929; Was ist Anthroposophie?, Dornach 1929, ²o.J.; Aus der Sprache der Bewusstseinsseele, Dornach 1930, Basel ²1954; Die Notwendigkeit einer anthroposophischen Bewegung und das Werk Rudolf Steiners, Dornach 1932; Schriften, 3 Bände, Stuttgart 1964/1966/1968, 4 1981; Beiträge in Sammelwerken; Übersetzungen ins Englische, Italienische, Portugiesische, Russische und Bulgarische erschienen; Beiträge in AP, AT, BGA, DD, DsO, G, MaB, MaD, MaK, MM, N, PhS, R, Sv, WdN.
Nachlass: Archiv am Goetheanum, Dornach; Archiv der Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach; Ronald Templeton, Schlossweg 93, Dornach.
Literatur: Unger, C.: Autobiographische Skizze, in: Schriften I; Steiner, R.: Meine holländische und englische Reise, in: G 1921/22, Nr. 39; Molt, E.: Dr. Ing. Carl Unger als Mensch, in: N 1929, Nr. 8; Steiner, M.: Zum Gedächtnis Carl Ungers, in: N 1929, Nr. 9; Boos, R.: Vom Wesen der Anthroposophie Rudolf Steiners. In memoriam Carl Unger, Dornach 1929; Stockmeyer, E. A. K.: Carl Ungers philosophischer Weg, in: DD 1929, Nr. 7; Lauer, H. E.: Zum Gedenken, in: BfA 1950, Nr. 1; GA 262, 1967; Pappacena, E.: Di alcuni cultori della scienza dello spirito, Bari 1971; Krüger, M.: Carl Ungers Weg zur Anthroposophie, in: G 1979, Nr. 27; GA 35, ²1984; Schöffler 1987; Lindenberg, Chronik 1988; Mannigel, E.: Mitstreiter Rudolf Steiners: Dr. Carl Unger – ein Kämpfer gegen Mystelei und Verschwommenheit, in: Die Kommenden 1989, Nr. 7; Kühne, W.: Die Stuttgarter Verhältnisse, Schaffhausen 1989; Templeton, R.: Carl Unger – Der Weg eines Geistesschülers, Dornach 1990; GA 259, 1991; Ziegler, R.: Carl Unger – Versuch einer Würdigung, in: Jahrbuch für anthroposophische Kritik 1993, München 1993; ders.: Carl Theodor Unger, in: MaD 2002, Nr. 221.
Büchenbacher, Hans: "Erinnerung an Carl Unger zum 21. Todestag" Zweigvortrag, gehalten in Dornach am 4. Januar 1950




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