Christian Morgenstern
Morgenstern, Christian

Dichter.

*06.05.1871 München (Deutschland)
†31.03.1914 Meran-Untermais (damals Österreich-Ungarn)











Christian Morgenstern war ein bekannter Lyriker und eingeführter Übersetzer Ibsens, Strindbergs und Hamsuns, als er 1909 Rudolf Steiner begegnete. Sein Leben hatte sich jedoch bis dahin so gestaltet, dass dieses Ereignis wie eine Befreiung aus den Fesseln seiner krisenhaften Zeit wirkte und ihm das Gefühl gab, vor einer neuen Epoche seiner geistigen Existenz zu stehen. In den ihm verbleibenden fünf Jahren bis zu seinem Tod verband er sich tief mit den neuen Ideen und pflanzte sie, verwandelt aus poetischer Fantasie, in die lebendigen Bilder seiner späten Dichtung. Diese wirken als konsequente Fortsetzung seiner früheren Werke und zugleich als neue Stufe eines künstlerischen Bewusstseins.

Christian Morgenstern entstammte einer Malerfamilie, und das Kind fuhr jeden Sommer in die Natur der oberbayerischen Seen, wo der Vater im Freien an der Staffelei arbeitete. Hier empfing er seine ersten elementaren Eindrücke der Pflanzen und Tiere, des Himmels, der Wolken und des Wetters und erlebte, wie sie in den Landschaftsbildern seines Vaters erschienen. „Ich bin ein Maler bis in den letzten Blutstropfen hinein. – Und das will nun heraus ins Reich des Wortes, des Klanges; eine seltsame Metamorphose“, schreibt er 1894 einer Jugendfreundin (Brief an Marie Goettling, 2. oder 14.6.1894). Hier wurde der Grund gelegt zu seinem bildhaften Denken als Künstler und zu seinem besonderen „Verhältnis zur Natur, das ihm später die Möglichkeit gab, zeitweise völlig in ihr aufzugehen“ (Autobiographische Notiz, StA Bd. V, S. 9).

1880 verlor der Neunjährige seine Mutter, die an Lungentuberkulose starb – einer Krankheit, die auch Morgensterns ganzes späteres Schicksal bestimmte. Die Familie löste sich auf und nach einem Aufenthalt bei Verwandten in Hamburg folgten Jahre der Bedrängnis in einem Internat in Landshut, der Abbruch der Gymnasialzeit in Breslau, wohin sein Vater inzwischen an die Kgl. Kunstschule berufen worden war, und der vorübergehende Besuch einer Militär-Vorbereitungsschule. Als Gast einer freundlichen Familie in Sorau/Niederlausitz (heute ary) konnte er seine Schulzeit 1890 fortsetzen und begann nach dem Abitur 1892 das Studium der Nationalökonomie zunächst in Breslau, dann in München. Dort traf ihn 1893 die erste schwere Lungenerkrankung, die ihn zwang – der damaligen Therapieauffassung entsprechend –, den ganzen folgenden Winter in seinem Zimmer in Breslau zu verbringen, ohne das Haus verlassen zu dürfen.

Diese fünf Monate der fast völligen Abgeschiedenheit bezeichnete er in Briefen als „Zimmerhaft“ und „Gefangenschaft“, doch begegnete er hier den Schriften Friedrich Nietzsches. Seine Fundamentalkritik der gründerzeitlich bornierten Gesellschaft im wilhelminischen Deutschland hoben die Ansichten des 22-Jährigen auf ein philosophisches Niveau, und Nietzsches Impuls, die Grenzen des modernen Bewusstseins zu sprengen, kam Morgensterns tiefen Hoffnungen entgegen. Damals notierte er: „Wenn die Sonne emporsteigt, erwachen die Lerchen. Die Sonne ging auf – da bin ich erwacht, eine Lerche Zarathustras“ (StA Bd. V, S. 15).

Der junge Morgenstern erfährt dieses Ereignis als Gewahrwerden des eigenen Wesens, als die Befreiung zur eigenen Bestimmung als Dichter. Er geht nach einer vorläufigen Gesundung nach Berlin. Der Ausbruch aus einer bürgerlichen Berufskarriere kostet ihn die Verbindung zu seinem Vater. Er schließt sich dem Friedrichshagener Kreis der Brüder Heinrich und Julius Hart an, lebt in der Welt fortschrittlicher Literaten und verdient schlecht und recht seinen Unterhalt mit Kritiken in Kulturzeitschriften. Die ersten Gedichtbände erscheinen, zugleich folgen die Übersetzungen von Strindbergs „Inferno“ (1898) und mit einem Norwegenaufenthalt 1898/99 Übertragungen Ibsens.

Im Juni 1897 kam Rudolf Steiner nach Berlin zur Übernahme des „Magazins für Litteratur“ in Verbindung mit dem Dichter Otto Julius Hartleben. Er war bekannt mit John Henry Mackay, dem Schriftsteller und Max Stirner-Biograf, mit Ludwig Jacobowski, dem Herausgeber der Zeitschrift „Die Gesellschaft“ und Begründer des Künstlerkreises „Die Kommenden“. Mit allen diesen war Morgenstern zu derselben Zeit befreundet, aber es gab weitere geistige Brücken: Rudolf Steiner beschäftigte sich ebenfalls in diesen Jahren intensiv mit der Philosophie Nietzsches und veröffentlichte 1895 „Friedrich Nietzsche , ein Kämpfer gegen seine Zeit“ (GA 5). Ohne es zu kennen, schreibt Morgenstern später in sein Tagebuch: „Nietzsche, die große Antithese seiner Zeit“ (StA Bd. V, S. 131). Die Unterschiede sind gleichwohl deutlich – dort die philosophische Auseinandersetzung, hier der momentane Einschlag, das Aperçu. Steiner wusste von Morgenstern, er schrieb sogar eine kurze Besprechung der frühen Gedichte (GA 33, S. 161), doch sie begegneten sich weder zu diesem Zeitpunkt noch in den folgenden zwölf Jahren in Berlin.

Christian Morgenstern ist den ihm eigenen Weg weitergegangen, den mystischen Weg nach innen. Zu gleicher Zeit brach im Sommer 1900 die Krankheit wieder mit ungeminderter Heftigkeit aus. Es folgten Jahre, in denen er die Winter in den Höhensanatorien der Schweiz oder im milden Klima Merans und die Sommer in anderen Luftkurorten verbringen musste, unterbrochen nur von kürzeren Reisen, einem längeren Aufenthalt in Rom 1902/03 und der Tätigkeit als Redakteur der Zeitschrift „Das Theater“ für die Bühnen Max Reinhardts in Berlin 1903/05. Morgenstern lebte von da an ständig mit der Krankheit, doch er konnte ihr als schöpferischer Geist standhalten, als einer der großen Humoristen der deutschen Literatur, als Verfasser einer verbreiteten Sammlung von Aphorismen, von Erzählungen, Parodien, Kabarett-Texten und dramatischen Szenen. Seine Gedichte erschienen in stetiger Folge, die anderen Gattungen und auch der größte Teil der Lyrik blieben jedoch unveröffentlicht und kamen erst nach seinem Tod ans Licht.

Im November 1905 musste Morgenstern mit schweren fiebrigen Hustenanfällen das Lungensanatorium Birkenwerder nördlich von Berlin aufsuchen, in dem er den ganzen Winter und das Frühjahr in bewusster Zurückgezogenheit verbrachte.

Hier erlebte er den Durchbruch in eine große mystische Erfahrung: „Inzwischen war dem 35-jährigen Entscheidendes geworden. Natur und Mensch hatten sich ihm endgültig vergeistigt. Und als er eines Abends wieder einmal das Evangelium nach Johannes aufschlug, glaubte er es zum ersten Male wirklich zu verstehen.“ (Autobiographische Notiz, StA Bd. V, S. 11) Das Eintauchen des eigenen Ich in die Gottheit gibt ihm das Gefühl, mit allen Geschöpfen der Welt vereinigt zu sein. Es ist dies der Beginn einer Erkenntnisart, in der die Grenze zwischen dem Geistigen und dem Materiellen verschwindet, in der die cartesianische Spaltung des modernen Menschen zwischen Bewusstsein (Res cogitans) und Welt (Res extensa) aufgehoben ist. Morgenstern beginnt in dieser Zeit sein „Tagebuch eines Mystikers“ (1906/08), in dem er sich über das Wesen dieser neuen Erfahrung Klarheit zu verschaffen sucht. In einem Brief an seinen Freund Friedrich Kayssler schreibt er am 14. September 1906: „Mir ist im letzten Januar oder Februar in Birkenwerder ein ungeheurer Gedanke aufgetaucht, nicht als etwas Plötzliches, sondern als Krone gewissermaßen meiner ganzen bisherigen inneren Entwickelung, und diesen Gedanken tiefer zu denken wird wohl meine ganze fernere Lebenszeit und künstlerische Arbeit dienen müssen. Er ist vielleicht nichts Geringeres als die Grundlage einer neuen Weltanschauung und Religion.“ (Morgenstern 1952, S. 224)

Am Ende dieser Epoche, im Sommer 1908, erlebt Morgenstern bei einem Besuch in Berlin eine akute Verschlimmerung seiner Lungenkrankheit und verbringt Wochen im Sanatorium Schlachtensee. Hier beschäftigt er sich intensiv mit den Reden Buddhas und sucht sich mit weiterer Lektüre „möglichst Klarheit über den Buddhismus“ und über die „Praktiken und Techniken der braven Inder“ zu verschaffen. Außerdem liest er ein Werk des Philosophen Eugen Heinrich Schmitt über die Gnosis, deren Gedanken darin vehement vertreten werden. (Steiner zu Schmitt: GA 34, S. 411ff)

Dem Buddhismus gegenüber gewinnt er allerdings schon wenig später wieder Abstand, er sucht nach einer Methode geistiger Selbsterziehung, nach Meditation, nach moderner Esoterik und Christuslehre. Dabei stützt sich sein Suchen zunächst auf die überlieferten Werke des Buddhismus und der Gnosis, bis Morgenstern auf seinem eigenen, durch ein besonderes Schicksal geleiteten Lebensweg zu einem Erfahrungsesoteriker im Denken wird – noch ehe er Rudolf Steiner begegnet. Vieles von dem, was er in seinen Gedichten und Aphorismen ausspricht, erscheint wie ein Vorgriff auf die Anthroposophie. (Morgensterns Entwicklung zur Anthroposophie: M. Bauer [1933], R. Meyer [1964], W. Schuchhardt [1964], R. Eppelsheimer [1968], B.-U. Kusch [1982]).

Im August 1908 trat ein Ereignis ein, das dem Leben des stets einsamen Dichters die Wende gab. In dem Heilbad Dreikirchen (Südtirol) lernte er Margareta Gosebruch von Liechtenstern ( Margareta Morgenstern), seine spätere Frau, kennen. Sie erweckte in ihm eine Epoche neuer Schaffensfreude, die dann in den Gedichten der Sammlung „Ich und Du“ (1911) poetische Gestalt annahm. Margareta unterstützte ihn bei der Redaktion seiner Manuskripte, sie übernahm später die Fürsorge und Pflege des Schwerkranken bis zu seinem Tode und sie war es auch, die ihm die Anregung gab, im Berliner Architektenhaus am 28. Januar 1909 einen öffentlichen Vortrag Rudolf Steiners über Tolstoi und Carnegie (GA 57) zu hören. Der Eindruck des Empfangenen war so tief, dass Morgenstern wenig später in sein Tagebuch schrieb: „Ad Steiner. Gleich in medias res. Ich war sozusagen bis vier Uhr morgens gegangen und glaubte kaum noch, dass es nun noch wesentlich heller für mich werden könnte. Ich sah überall das Licht Gottes hervordringen, aber ... Da zeigen Sie mir mit einem Male und gerade im rechten letzten Augenblick ein fünf Uhr, sechs Uhr, sieben Uhr – einen neuen Tag.“ (StA Bd. V, S. 59)

Trotz schwindender Lebenskräfte widmete sich Morgenstern in der Folge mit Energie dem Studium der Schriften Steiners. Die weiteren Vorträge im Architektenhaus besuchte er von Januar bis Mai und reiste anschließend, meist gemeinsam mit Margareta, zu den großen Zyklen des Jahres 1909 nach Düsseldorf, Koblenz, Kristiania, Budapest, Kassel und München (GA 57, 109, 110, 112, 113; StA Bd. V, S. 464 f). Im Juni, während seines Aufenthaltes in Kassel zur Teilnahme an den Vorträgen über das Johannes-Evangelium, wurde Morgenstern in einem persönlichen Gespräch mit Steiner in die Esoterische Schule aufgenommen.

Es folgten darauf wieder schwere Krankheitsjahre, die er meist bettlägerig in Meran, auf Sizilien, in Arosa und Davos verbringen musste. Steiner sagte später über diese Zeit: „Aber es war noch etwas ganz besonderes bei Christian Morgenstern in den letzten Jahren. Es war denjenigen, die ihm persönlich näher standen, etwas so Wunderbares, zu wissen, wie er, wenn er in den schweizerischen Höhen ruhte oder seine Gesundheit zu verbessern suchte, räumlich weit von uns, doch geistig mit uns vereint war. Es war mir oftmals ein so liebes, ein so inniges Gefühl, da und dort, in dieser oder jener Stadt, ihn über geistige Dinge sprechen zu wissen. Zu wissen: in schweizerischen Höhen, da weilt er, dichterisch in denselben Geisteshöhen lebend und mit mir die Seelenlande durchziehend.“ (GA 261, S. 79)

Christian Morgenstern hat sich mit Rudolf Steiners Christus-Offenbarung tief verbunden. Die Wende der Weltentwicklung im Mysterium der Auferstehung, der Verwandlung des physischen Leibes, hat ihn in seiner ganzen menschlichen Existenz ergriffen. Wir verdanken den neuen Erfahrungen die Gedichte des Zyklus „Wir fanden einen Pfad“ (1914), die er noch redigieren, deren Erscheinen er aber nicht mehr erleben konnte.

Im Februar und März 1912 arbeitete Morgenstern zusammen mit seiner Frau und der Malerin Mia Groddek an Steiners Buch „Die Geheimwissenschaft“. Die Vertiefung in die okkulte Lehre der Weltentwicklung führte zu zwei bedeutenden Gedichten mit dem Titel „Entwickelungs-Skizzen“, in denen er Christus als Mitte der Weltgeschichte im poetischen Bild zur Erscheinung brachte. (StA Bd. II, S. 254 ff) Am 29. Oktober 1912 konnte er dann in Zürich einen ganzen Tag im Gespräch mit Rudolf Steiner verbringen und ihm dabei seine neuen Dichtungen überreichen. Steiner erwähnt dieses Ereignis nach Morgensterns Tod in Kassel, nachdem er zuvor in Wien gesagt hatte: „Ja, das darf unter die günstigen Schicksalsschläge unserer anthroposophischen Bewegung gezählt werden, dass sie in den letzten Jahren Christian Morgenstern in ihrer Mitte haben durfte. Dasjenige, was wir zu erforschen trachten, dasjenige, in das wir uns zu vertiefen trachten in bezug auf die geistigen Welten, es klang uns in so herrlichen Tönen entgegen aus den Dichtungen Christian Morgensterns! Dichterisch erschuf er unsere Forschungen wieder. Wer so mit unserer Bewegung verwächst, dass ihm Leid und höchster dichterischer Aufschwung eins wird mit den intimsten Zielen unseres anthroposophischen Lebens, der adelt unsere Bewegung [...].“ (Wien, GA 261, S. 78; Kassel, ebd., S. 94)

Am Ende seines Lebensweges, im Frühjahr 1913, begegnete Morgenstern in dem Küstenort Portorose (Istrien) Michael Bauer und verbrachte mit ihm und Margareta zwei Monate in harmonischer Freundschaft. Ihre Gespräche, oftmals am Krankenbett, erlebten sie als besondere Höhepunkte ihres Lebens – es waren zweifellos Höhepunkte in der Entwicklung der anthroposophischen Bewegung.

Als sich im folgenden Jahr Christian Morgensterns Gesundheit dramatisch verschlechterte, unterbrach Michael Bauer eine Vortragsreise, sodass er beim Tod des Freundes anwesend sein konnte. Aus einer tiefen Seelenverwandtschaft entstand später unter tätiger Mitarbeit Margaretas das bis heute grundlegende Buch „Christian Morgensterns Leben und Werk“.

Christian Morgenstern starb am 31. März 1914 – seine Verbindung mit Rudolf Steiner hatte fünf Jahre gedauert. Danach beginnt ein bewegendes Gespräch über die physischen Grenzen hinweg. Von Ostern 1914 bis Ostern 1915 spricht Rudolf Steiner beinahe an jedem Ort in seinen Vorträgen über den Gang der Seele Christian Morgensterns in der nachtodlichen Welt (s. GA 261, S. 85; GA 154, S. 93 f).

Christian Morgenstern war durch den besonderen Gang seines Lebens nicht imstande, in der Anthroposophischen Gesellschaft eine Tätigkeit zu übernehmen. Sein weit in die Öffentlichkeit ausstrahlendes Wirken beruht vielmehr auf dem Geist seiner Werke und seine Wirkung reicht, wie wir sehen, weit über die Schwelle seines Todes hinaus.

Reinhardt Habel


Werke: (Ausgaben): Werke und Briefe, Stuttgarter Ausgabe (StA), hrsg. v.
Reinhardt Habel, Martin Kießig, Maurice Cureau, Ernst Kretschmer, Helmut
Gumtau, Katharina Breitner, Stuttgart 1987 ff., Bd. I. Lyrik 1887–1905,
Bd. II. Lyrik 1906–1914, Bd. III. Humoristische Lyrik, Bd. IV. Episches u.
Dramatisches, Bd. V. Aphorismen, Bd. VI. Kritische Schriften, Bd. VII.–Bd.
IX. Briefwechsel 1878–1914 (Literaturverzeichnisse, Kommentare,
Textvarianten. Enthält sämtliche von Morgenstern und anderen publizierten
Werke u. das Ungedruckte aus dem handschriftlichen Nachlass); Ein Leben
in Briefen, hrsg. v. Margareta Morgenstern, München 1952; Sämtliche
Dichtungen, hrsg. v. Heinrich O. Proskauer, Bd. I–XVII u. Verzeichnis d.
Titel u. Gedichtanfänge, Basel 1971–1980.
Übersetzungen: Henrik Ibsen: Das Fest auf Solhaug, in: H. I., Sämtl.
Werke in dt. Sprache, Bd. II, Berlin 1898; Komödie der Liebe, ebd. Bd. III,
1898; Wenn wir Toten erwachen, Berlin 1900; Brand – Peer Gynt, ebd. Bd.
IV, 1901; Gedichte, Übers. mit anderen, Berlin 1902; Catilina, ebd. Bd. I,
1903; August Strindberg: Inferno, Berlin 1900; Knut Hamsun, Abendröte,
München 1904; Spiel des Lebens, ebd. 1910; Bjørnstjerne Bjørnson,
Gedichte, Übers. mit anderen, München 1908.
Literatur: Bauer, M.: Christian Morgensterns Leben und Werk. Vollendet v.
Margareta Morgenstern u. Rudolf Meyer, München 1933, Stuttgart 6 1985;
Steiner, R.: Christian Morgenstern, der Sieg des Lebens über den Tod,
Dornach 1935; Meyer, R.: Christian Morgenstern in Berlin, Stuttgart 1959;
Beheim-Schwarzbach, M.: Christian Morgenstern in Selbstzeugnissen und
Bilddokumenten, Reinbek 1964; Meyer, R.: Christian Morgensterns
Stufenweg, in: G 1964, Nr. 13; Schuchhardt, W.: Christian Morgenstern als
Schüler Rudolf Steiners, in: DD 1964, Nr. 3; Eppelsheimer, R.: Mimesis u.
Imitatio Christi bei Loerke, Däubler, Morgenstern, Bern, München 1968;
Gumtau, H.: Christian Morgenstern, Berlin 1971; Schuchhardt, W.: Christian
Morgenstern als Lehrer in der geistigen Welt, in: MaD 1971, Nr. 95; Steffen,
A.: Vom Geistesweg Christian Morgensterns, Dornach 1971; [Steiner, R.]
Christian Morgensterns Lebensbegegnung mit Rudolf Steiner, BGA 1971,
Nr. 33, Verzeichnis der Ansprachen; Krüger, M.: Bilder u. Gegenbilder,
Versuch über moderne Literatur, Stuttgart 1978; Kusch, B.-U.: Christian
Morgenstern, Sein Weg zur Anthroposophie, Freiburg i. Br. 1982;
Kretschmer, E.: Christian Morgenstern, Stuttgart 1985, Literaturverzeichnis;
Cureau, M.: Christian Morgenstern humoriste. Bd. 1–2, Bern 1986; Hiebel,
F.: Christian Morgenstern, Bern 1957, Stuttgart ³1987; Kretschmer, E.:
Christian Morgenstern, Ein Wanderleben in Text und Bild, Weinheim, Berlin
1989; siehe auch: Mötteli, E.: Register zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe,
Dornach 1998.




Abkürzungen: siehe www.kulturimpuls.org

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