Jacques Lusseyran
Lusseyran, Jacques

Hochschullehrer, Schriftsteller.

*19.09.1924 Paris (Frankreich)
†27.07.1971 Ancenis (Frankreich)







Jacques Lusseyran zeugt aus Erfahrung als Blinder vom inneren Licht und der geistigen Liebeskraft jedes Menschen.

Geboren in Paris, der Vater war Chemie-Ingenieur, die Mutter Physikerin und Biologin: „Meine Eltern, das war Schutz, Vertrauen, Wärme.“ (Alle Zitate aus: Lusseyran 1966) Als lebensfreudiges Kind, das aber mit den Augen Schwierigkeiten hat, ist ihm das Licht ein Symbol für das Urvertrauen: „Ich liebte zu sehen, dass das Licht von keiner bestimmten Stelle herkam, dass es vielmehr ein Element nach Art der Luft war [...]. Sie ist da und wir leben.“ Seine Kurzsichtigkeit kümmert ihn nicht: „Ich war glücklich, mit dem Licht Freundschaft zu schließen, als sei es der Inbegriff der Welt.“ Mit vier Jahren erlebt er die Geburt der Persönlichkeit: „Ich bin Jacques.“ „Sieben Jahre lang sprang ich, rannte ich, lief ich durch die Alleen des Champs de Mars. Ich galoppierte die Trottoirs der engen Pariser Straßen entlang.“

Dabei nahm er stark die Gerüche, die Lichtnuancen in sich auf. Im Sommer, im mütterlichen Anjou und 1931, sechsjährig, in Dornach – sein Vater war Anthroposoph geworden –, nimmt er das Besondere der Landschaft in sich auf.

Ostern 1932 hat er in Juvardeil auf dem alten Familienbesitz der Großeltern mütterlicherseits, wo er mit den Eltern regelmäßig weilte, eine Vorahnung: „Ich werde nie mehr den Garten sehen.“

In der Grundschule passiert dann der Unfall: Er wird umgestoßen, das Gestell seiner Sicherheitsbrille zerstört seine Augen und er erblindet vollständig. „Die großen Leute vergessen stets, dass Kinder sich niemals gegen die Gegebenheiten auflehnen.“ Seine Eltern halfen und sehr bald lernte er von sich aus, nicht mehr nach außen sehen zu wollen – „Ich schaute nunmehr von innen auf mein Inneres“ –, und entdeckt: „[...] Licht und Freude haben sich seither in meinem Erleben niemals mehr voneinander getrennt [...], zusammen besaß oder verlor ich sie.“

Seine Mutter erlernt die Braille-Schrift und bringt sie ihm bei, setzt auch durch, dass er damit in der normalen Schule mit seinen alten Kameraden weiterlernen darf: Er bekommt einen Sondertisch und eine Blindenschreibmaschine.

Ende 1932 wird sein einziger Bruder, Pascal, geboren. Beim Übertritt ins Gymnasium sind wieder bürokratische Probleme zu bewältigen. Was ihn in der Grundschule wenig beschäftigt, wird ihm jetzt klar: „Ich verstand alsbald, dass man von mir mehr als von allen anderen verlangte [...]. Die Mittelmäßigkeit war mir verboten. Ich wurde mir dessen bewusst, und dieses Bewusstsein lastete auf all meinem Lernen wie ein willkürliches und trauriges Gesetz. Ich musste außergewöhnlich sein [...].“

Er hat aber von sich aus einen großen Lernwillen und seine große Begabung und ist ab der Quarta immer Klassenbester. Er schult seine Sensibilität in der Wahrnehmung der Stimme der Mitschüler während des langweiligen Unterrichts. Er lernt mit Leichtigkeit Latein, Griechisch und Englisch, entdeckt die Größen der Weltliteratur. Das Thema der Liebe zieht sich durch sein ganzes Leben. Zu Hause die geistig-esoterischen Gespräche im anthroposophisch geprägten Elternhaus, regelmäßig in den Konzerten der großen Sinfonieorchester, formt er sich, spielt selbst Cello. Später wurde er befreundet mit Olivier Messiaen.

In den Bergen erlebt er den Raum neu, am Meer kann er sich leicht bewegen. Er rennt und spielt, sobald er einen Halt an einem Kind hat. So kann er auch im Turnen mitmachen. Er sucht die Nähe anderer und findet viele Freunde, denn er hat viel zu geben, ist ein guter Geschichtenerzähler. 1935 kommt „Jean“ in sein Leben, eine intensive Freundschaft fürs Leben: Sie sprechen über Liebe, Leben, Tod und Religion. Jean liest vor, was nicht in Blindenschrift ist, holt ihn jeden Tag in die Schule ab, hilft seiner Integration in die Gemeinschaft.

Im Sommer 1937 reist er mit den Eltern ans Goetheanum, erlebt die Eurythmie und Sprachgestaltung, was ihn begeistert, hat er doch selbst ein Alphabet aus Farben wie auch Farberlebnisse bei der Musik. Die Leidenschaft für die deutsche Sprache wird ihn nie mehr verlassen. „Das Deutsche wurde für mich die Sprache eines Musiker-Architekten, der Grundlage und Schwung in den Lauten hat, mit denen er geduldig seine Rede aufbaut.“ Im März 1938 hört er den Nazi-Rundfunk: Die Sprache ist entstellt. Trotzdem lernt er täglich zwei Stunden Deutsch. Von da an hört er regelmäßig das deutsche Radio, aber auch BBC, vergleicht und versucht zu verstehen. Nach Kriegsbeginn wird der Vater nach Toulouse versetzt und er erreicht, dass Jean auch übersiedelt. Zusammen verbringen sie dort im Gymnasium die Zeit mit der Vorbereitung auf das Abitur. 1940, zurückgekehrt ins besetzte Paris, entsteht neben den Abiturprüfungsarbeiten eine Widerstandsgruppe, in der er der Kopf ist. Ihm obliegt die Auswahl der Mitarbeiter, bei ihm laufen alle Fäden zusammen, er hat den Überblick. Im Juli 1941 besteht er das Abitur mit „sehr gut“, beginnt die Vorbereitung für die Eliteschule „Ecole Normale Supérieure“. Er ist glücklich, sich der Literaturarbeit widmen zu können, andererseits ist sein Leben zweigeteilt: die Verantwortung für den Widerstand, die Gruppe hat über 300 Mitglieder, nennt sich „Volontaires de la Liberté“ und schließt sich 1943 mit der „Défense de la France“ der großen Bewegung an und er ist mit in der Direktionsgruppe, in seinem Arbeitszimmer laufen wieder alle Fäden zusammen, die Widerstandszeitung hat eine Auflage von 100.000 erreicht. Da wird ein Medizinstudent zur Aufnahme empfohlen. Jacques ist zum ersten Mal unsicher. Die anderen überreden ihn. Der Neue wird sie alle verraten.

Mitten in den Aufnahmeprüfungen zur „Ecole Normale Supérieure“ kommt ein vom Minister der Vichy-Regierung unterzeichneter Brief, wonach der Blinde nicht zugelassen werden darf. Einspruch hätte die Aufmerksamkeit zu sehr auf ihn gerichtet und damit die Widerstandsarbeit gefährdet. Am 14. Juli 1943 hat die Zeitung eine Auflage von 250.000 erreicht und wird fast öffentlich verteilt.

Am 20. Juli 1943 wird Jaques Lusseyran verhaftet und ins Gestapo-Gefängnis gebracht, dann sechs Monate in Fresnes in Einzelzelle gehalten und unzählige Male verhört, mit 2000 Mitgefangenen nach Buchenwald ins Konzentrationslager überführt. Schwer erkrankt, geht er durch ein Todeserlebnis und gesundet wider alle medizinische Prognose: „Ich war [...] so glücklich, dass mir Buchenwald ein annehmbarer oder zumindest möglicher Ort erschien. Wenn man mir kein Brot zu essen gab, würde ich mich von der Hoffnung nähren [...]. Ich wurde von einer Hand getragen [...]. Ich konnte endlich den anderen helfen [...]. Ich könnte ihnen zu zeigen versuchen, wie man am Leben bleibt. Ich barg in mir solche Fülle an Licht und Freude, dass davon auch auf sie überfloss.“

Er verbreitet Hoffnung, indem er die Nachrichten der Wehrmacht genau verfolgt und daran die wirkliche Lage erschließt. Dies trotz des Leides, dass sein Freund Jean, der, da die SS-Sekretärin die Namen von ihm und Jean ausgetauscht hatte, in das schlimmste Straflager, „Neue Bremm“, gekommen und auf dem Transport nach Buchenwald verstorben war. Als sich die Front nähert, fordert er auf, im Lager zu bleiben und nicht der SS zu folgen und nach Osten abzumarschieren. 20.000 werden mit ihm befreit, die 80.000, die wegzogen, von der SS umgebracht.

Zurück in Paris möchte er das Menschliche über die nationalen Anliegen stellen. Seine versöhnliche Haltung nehmen ihm manche Widerstandskämpfer übel. Er schließt sich den „Citoyens du Monde“ an. Er muss die Verurteilung des Verräters begleiten. Es wird ihm das „Croix de Guerre avec Palmes“ verliehen, er wird „Chevalier de la Légion d’Honneur“ und „Officier de la Résistance“. Diese Ehrungen entschädigen ihn auch für den mühsamen Weg zum Berufsabschluss und zur Berufstätigkeit, der ihm noch durch seine Blindheit erschwert ist. Er heiratet Jacqueline Pardon, der er schon in der Widerstandsbewegung begegnet war. Sie wird ihm wesentliche Helferin, liest ihm die neuere Literatur, sein Spezialgebiet, vor, die nicht in Punktschrift vorhanden ist. Sie ist aber eine eigenwillige Persönlichkeit und die Ehe, der drei Kinder entsprungen sind, geht in Freundschaft auseinander. Er heiratet später in zweiter Ehe Jacqueline Hospitel, die nur für ihn da ist, aber nichts Anspornendes hat.

Dekrete aus Vichy gelten immer noch in Frankreich und versagen Behinderten den Staatsdienst. Dem Blinden bleibt der Eintritt in die „Ecole Normale Supérieure“ also weiter verwehrt und er muss sich mit einem mittleren Universitätsabschluss, der zu einer eingeschränkten Lehrtätigkeit berechtigt, begnügen. 1947 erhält er die Licence, die ihm erlaubt, wenigstens im Ausland oder für Ausländer in Frankreich zu unterrichten. Ein Jahr unterrichtet er in Saloniki am französischen Gymnasium. Seine Doktorarbeit schreibt er über Gérard de Nerval. Er arbeitet am „Centre National de la Recherche Scientifique“, dann 1949–55 als „Secrétaire du Conseil Pédagogique“ über die „Alliance Française“. Es beginnen Vortragsreisen über literarische und philosophische Themen in die skandinavischen Länder und andere Orte. Ab 1950 lehrt er an der „Ecole Normale Supérieure de Saint-Cloud“ und der „Ecole Normale de Fontenay-aux-Roses“ französische Literatur für ausländische Lehramtsstudenten bis 1958. Er ist sehr erfolgreich, wodurch er ab 1952 auch Vorlesungen am „Institut de Civilisation Française“ der Sorbonne halten darf – doch nur in Kursen für Ausländer.

Enthusiastisch bezeichnet er die Beziehung zu seinen Hörern als Liebesbeziehung: „Von Bedeutung ist die Atmosphäre der Klarheit, die er [der Redner] bewusst in sich selbst, während er spricht, herstellen kann [...]. Nicht der Text [...] bestimmt in Wirklichkeit die ganze Rede [...]. Wesentlich sind die inneren Räume, die er durchquert, bevor er das Publikum erreicht.“ (Lusseyran 1975) Das Publikum ist, wie bezeugt wird, beeindruckt, so auch der Präsident einer amerikanischen Hochschule, der ihn einlädt, nach „Hollins College“ in Virginia zu kommen.

In diesen Lebensjahren war für ihn das Zusammentreffen mit Georges Saint-Bonnet von Bedeutung, einem Heiler, der ihm zum geistigen Lehrer wird. Jacques nimmt teil an der „Groupe Unitiste“, einer kleinen wöchentlichen Versammlung. Saint-Bonnet ist es auch, der ihn zum Schreiben anregt. So entsteht in 90 Tagen seine Autobiografie „Et la lumière fut“, sie wird im Verlag „La Table Ronde“ verlegt und er erhält von der Académie Française für 1953 den „Prix Louis Barthoux“. Zur Feier erscheint auch Albert Camus. Als nächstes Buch folgt „Silence des Hommes“. Schriftstellerisches Schaffen begleitet fortan seine Lehrtätigkeit.

Vom Herbst 1958 an bis 1961 in Virginia erfreut er sich großer Beliebtheit als Professor bei Studenten und Kollegen. Er führt ein unbeschwertes Leben. Aus der zweiten Ehe wird ein Sohn geboren. Er folgt einem Ruf an die „Western Reserve University“ in Cleveland/Ohio. Er hat weiter Erfolg, hält auch in vielen Städten Vorträge, bekommt den „Karl-Wittke-Preis“ für beste Lehrtätigkeit verliehen. Bisher außerordentlicher Professor, wird er, dem Frankreich als Blindem die Universitätslaufbahn verwehrte, 1966 als Ordinarius aufgenommen.

Da entbrennt er in großer Leidenschaft zu einer Studentin, Tony, geborene Berger, die den Vornamen Marie annimmt, die ihm ihre Liebe gesteht. Leidvolle Kämpfe, denn auch sie ist verheiratet und hat Zwillinge. Sie verlassen ihre Familien. Der Skandal in der puritanischen Gesellschaft Clevelands verschließt ihm die weitere Laufbahn. Er zieht sich mit seiner dritten Ehefrau nach Frankreich zurück – Aix-en-Provence. Er widmet sich ganz der Schriftstellerei, seine Frau, die sich von jeher als Französin empfand, die Sprache meisterhaft beherrscht, ist Malerin und schriftstellert auch. Sie versteht es, ihren Raum zu wahren und ihn zu mehr Selbstständigkeit anzuleiten. Um neuen Lebensraum zu suchen und billiger leben zu können, ziehen sie auf die Insel Samos in Griechenland, bis ihn der Ruf an die amerikanische Universität von Hawaii in Honolulu erreicht.

1969 wird er dort ordentlicher Professor, hat den Lehrstuhl für französische Literatur, 500 Studenten und 50 Doktoranden zu betreuen. Ein schönes Haus, ein Blindenhund, mit dem er ausgedehnte Spaziergänge allein machen kann, seine Frau malt wieder, doch ist das Tropenklima belastend, auf Dauer schwierig. So nimmt er gerne eine Einladung zu zwei Vorträgen in Zürich 1970 an. Durch die Begegnung mit Conrad Schachenmann, zu dem eine tiefe Freundschaft entsteht, kommt auch ein Vortrag in Basel und dann einer in Dornach am Goetheanum zustande. Erneut, und nun intensiv, setzt er sich mithilfe seiner Frau mit der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners auseinander. Der Gedanke, zurück nach Europa zu kommen, entsteht. Als der Freund die Zusage bekam, dass eine Professur an der Universität Basel möglich wäre, verunglückt Jacques Lusseyran mit seiner Frau tödlich bei Ancenis, nahe Juvardeil, am 27. Juli 1971 um 11.35 Uhr.

„Man tötet das Ich, wenn man dem Ego alle Rechte einräumt. Das Ich ist eine Verheißung, die dem Menschen gegeben ist, dass er eines Tages sein wird wie das Universum, dass er eines Tages die Welt mit hellwachen Augen wird anschauen können, ja, dass er sich selbst gleichermaßen wird wahrnehmen können und wird erkennen können, dass ein Ordnungsbezug, eine notwendige Beziehung zwischen ihm und dieser Welt besteht.“ (Lusseyran 1972)

Conrad Schachenmann


Werke: Et la lumière fut, Paris 1953, Chatou ²1987; Silence des hommes (R),
Paris 1954; La cécité: un nouveau regard vers le monde, in: Présence 1956, Nr.
56; Ce que l’on voit sans les yeux, Paris 1958, Condée-sur-Noireau ²o. J. (nach
1971); Le Monde commence aujourd’hui, Paris 1959; Georges Saint-Bonnet.
Maître de Joie, Millau 1964; Douce, trop douce Amérique, Paris 1968; Contre la
pollution du moi, Paris 1972, ²1992; Conversation amoureuse, Chatou 1990;
in deutscher Sprache: Das wiedergefundene Licht, Stuttgart 1966, München
7 1995; Blindheit – ein neues Sehen der Welt. Der Blinde in der Gesellschaft,
zwei Vorträge, Stuttgart 1970, 51985; Gegen die Verschmutzung des Ich,
Stuttgart 1972, 91991; Das Leben beginnt heute, Stuttgart 1975, München
1990; Ein neues Sehen der Welt. Gegen die Verschmutzung des Ich. Der
Blinde in der Gesellschaft. Der Tod wird Leben, Stuttgart 1993, ³2002;
Bekenntnis einer Liebe, Stuttgart 1994, ³1996; Übersetzungen ins Englische,
Italienische, Spanische, Portugiesische, Rumänische, Niederländische,
Norwegische, Schwedische und Tschechische erschienen; Beiträge in G, T.
Literatur: Rotmann, S.: Jacques Lusseyran am Goetheanum, in: G 1970, Nr.
18; Burkhard, U.: Meine Begegnung mit Jacques Lusseyran, in: Ggw 1970/71,
Nr. 3; Scholler, H.: Zum Andenken an Jacques und Marie Lusseyran, in: Horus,
Marburger Beiträge zum Blind-Sehen, Marburg 1971; Schachenmann, C.:
Jacques und Marie Lusseyran sind am 27. Juli tödlich verunglückt, in: MaD
1971, Nr. 98; ders.: Zum Tode von Jacques und Marie Lusseyran, in: N 1971,
Nr. 37; ders.: Jacques und Marie Lusseyran, in: DD 1971, Nr. 9; ders.:
Jacques und Marie Lusseyran, in: MaB 1971, Nr. 50; ders.: Jacques Lusseyran,
in: CH 1984, Nr. 9; Nordmeyer, B.: Meister ihres Schicksals, Stuttgart 1989;
Haferland, K.: Der blinde Seher, Stöckli, T.: Das innere Licht wiederfinden.
Gespräch mit Conrad Schachenmann, in: G 1999, Nr. 38.
Das Werk Lusseyrans als Gegenstand einer Komposition: Bresgen, C.: Lumen (1984/85), Oratorium vom Blinden, Bad Schwalbach 1988.




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